Natürlicher Linkaufbau: Tipps und Tricks

Online Marketing in der Softwarebranche Linksverkehr gibt es nicht nur in England, sondern auch im Internet. Links sind seit Anbeginn der SEO-Ära ein zentrales Thema. Im Vordergrund steht dabei bis heute der Kampf zwischen Google und den Linkbuildern, da diese beiden Seiten genau entgegengesetzte Interessen vertreten. Bei dem sogenannten natürlichen Linkbuilding sieht es jedoch anders aus – und genau deswegen sollten SEOs keine andere Art von Linkbuilding mehr betreiben.

Links und Linkaufbau: Die Basics

Bevor der natürliche Linkaufbau näher beleuchtet wird, ist zunächst etwas Basiswissen nötig. Jeder weiß, was ein Link ist, doch kaum ein Nicht-SEO weiß, warum Links eigentlich so wichtig sind.
Links erfüllen zwei Zwecke: Sie sind wichtig für das Google-Ranking und leiten außerdem Besucher auf die Seite weiter. Ein Großteil aller Links zielt allerdings nur auf das Google-Ranking ab.

Das System dahinter funktioniert folgendermaßen:

  • Je mehr Links auf eine Seite (und deren Unterseiten) verweisen, desto höher rankt die Seite bei Google
  • Je besser die Seiten sind, auf denen die Links gepostet werden, desto höher rankt die Seite bei Google
  • Beispiel: Ein Link von einer Seite mit viel Trust, etwa einer Tageszeitung (Sueddeutsche, FAZ etc.) oder einem großen Themenportal (Chip.de, Sport1.de, etc.), fällt viel stärker ins Gewicht als ein Link von einer kleinen, privaten Seite
  • Als Ausgangspunkt für diese Berechnung dient der PageRank, benannt nach Google-Gründer Larry Page. Der PageRank reicht von 0 bis 10, wobei 10 praktisch unerreichbar ist.

Der PageRank sagt aus, wie viele Links auf eine Seite führen, stets unter Berücksichtigung der Stärke der Quellseiten. Er ist somit ein wichtiges Maß für das Linkbuilding, da er für die Sichtbarkeit einer Website eine große Rolle spielt. Allerdings ist er keine direkte Aussage über die Qualität einer Seite. Beispiel: Theoretisch ist es möglich, eine Seite ohne nennenswerten Mehrwert mithilfe vieler starker Links auf einen guten PageRank zu bringen. Ob dieses Verfahren Sinn macht, ist ein anderes Thema, denn in der Regel tut es das nicht (und funktioniert auch nicht).

Doch nun zu dem, was Google eigentlich möchte. Googles Devise lautet: Klasse statt Masse. Das ist eine Folge der Vergangenheit, denn früher war es möglich, tausende Links auf lauter unbedeutenden Seiten zu verteilen und dadurch eine Verbesserung des PageRanks zu erzielen. Auf diese Weise konnten auch schlechte Seiten schnell im Ranking gepusht werden, doch für die Internetnutzer ergab sich daraus keinerlei Nutzen. Eher im Gegenteil, führten viele Sucheingaben zu Seiten, die eigentlich niemandem weiterhalfen. Extrem ausgedrückt: Das Google-Prinzip war ad absurdum geführt.

Deswegen arbeitet Google seit Jahren daran, minderwertige Links zu identifizieren und ungültig zu machen. Dies geschieht unentwegt, meistens ohne dass die Öffentlichkeit es mitbekommt, doch hin und wieder schlägt Google auch im großen Stil zu (etwa mit dem Penguin-Update im April 2012). Dadurch fallen etliche manipulierte Suchergebnisse aus dem Index, man spricht von einer „Abstrafung“. Diese gilt es unbedingt zu vermeiden. Dennoch ist Linkaufbau weiterhin sehr wichtig. Die Lösung lautet folglich: natürlicher Linkaufbau.

Jetzt aber: die Essenz des natürlichen Linkbuildings

Was bedeutet natürliches Linkbuilding nun eigentlich? Ganz einfach: Natürliches Linkbuilding entsteht alleine durch die Qualität der Website ergänzt um kluge Marketingmaßnahmen.

Anders ausgedrückt: Natürliches Linkbuilding benötigt keine forcierten Links, wie es etwa beim Linkkauf oder Linktausch der Fall ist. Genau das will auch Google, nämlich dass gute Seiten automatisch weit oben in den Ergebnissen erscheinen, da ihre Inhalte genügend Nutzer überzeugt haben.

Hier zunächst ein paar wichtige Eigenschaften:

  • Die Schwierigkeit beim natürlichen Linkbuilding besteht darin, dass es stark vom Verhalten der Internetnutzer abhängig ist und somit nicht exakt gesteuert werden kann.
  • Das Ziel ist, dass gute Seiten von alleine viele Links erhalten; von Manipulation kann dann keine Rede mehr sein, Abstrafungen sind ausgeschlossen.
  • Darüber hinaus ist natürliches Linkbuilding nachhaltig, da Besucher, die echte (und nützliche) Inhalte geboten bekommen, meistens auch wiederkehren und eher geneigt sind, weitere freiwillige Links zu setzen.

Die Internetgemeinschaft ist damit der allesentscheidende Faktor im natürlichen Linkbuilding. Daraus ergibt sich die Frage: Wie kann man natürliches Linkbuilding in die Wege leiten?

Unsere Tipps verraten es:

  • Freundlich sein und nicht mit Links geizen: Wer eine Website besitzt und freiwillig Links zu anderen Seiten setzt, erhöht die Chance, eines Tages auch Links zurückzubekommen – Geben und Nehmen gilt auch beim Linkbuilding.
  • Präsent sein: In Blog-Kommentaren und Foren kann man seinen Link unauffällig als Signatur setzen. Er gilt dort zwar als „no-follow“ und fließt somit nicht in den PageRank ein, allerdings erhöhen solche Links die Bekanntheit der Webseite – daraus können weitere Links folgen.
  • Social Media: Social Media ist ein ausgezeichnetes Instrument, um die Seite bekannt zu machen (zu diesem Thema später noch mehr). Mit steigender Besucherzahl wächst auch die Wahrscheinlichkeit, Links zu erhalten.
  • Kontakte knüpfen: Es schadet nie, Gleichgesinnte zu kennen. Schon gar nicht beim Linkbuilding. Wer sich mit anderen Webmastern vernetzt und austauscht, erhält früher oder später Links von ihnen, auch ohne direkte Anfrage.
  • Content is King: Dieser Punkt führt direkt zu Googles Philosophie zurück. Wer wirklich gute Inhalte bietet, kann beinahe mit Sicherheit davon ausgehen, dass diese auch verlinkt werden – eben weil sie interessante Infos bieten und für sich selbst sprechen.
  • Website übergreifende Aktionen wie Blogrolls generieren stets neue Links, genau wie alle anderen Maßnahmen, bei denen der Leserschaft eine Stimme gegeben wird, seien es Diskussionen zu spezifischen Themen oder Interviews mit Einzelpersonen.
  • Lockmittel wie Gewinnspiele sind ebenfalls Teil des natürlichen Linkaufbaus
  • Schnell sein: Informationen verbreiten sich im Internet in Windeseile. Wenn man ein bestimmtes Thema / ein erwartetes Produkt / einen speziellen Vorfall als erster aufgreift, bekommt man viele Links, da die Info noch nicht an anderer Stelle zu finden ist.

Viele dieser Punkte hängen teils miteinander zusammen, andere ließen sich noch viel detaillierter untergliedern, allen voran der „Content is King“-Aspekt. In der Summe sind die wesentlichen Faktoren zum natürlichen Linkbuilding damit abgedeckt. Ebenso wichtig ist es zu wissen, welche Methoden vermieden werden sollten.

Die Gegenprobe: Was darf ich NICHT machen?

Man muss beachten, dass „schlechte“ Links nicht nur keine positive Wirkung haben, sondern auch negative Folgen haben können. Mit „schlechten“ Links ist Folgendes gemeint:

  • Gekaufte Links: Sie sind laut Google ganz klar verboten und führen zur Abstrafung, falls Google es bemerkt
  • Links auf Seiten, die einzig und alleine zur Platzierung von Links erstellt wurden, zum Beispiel Artikelverzeichnisse: Solche Links sind inzwischen wertlos und damit keinen Gedanken mehr wert.
  • Getauschte Links sind ein Thema für sich, da sie meistens über mehrere Ecken getauscht werden und deswegen nur schwer zu identifizieren sind. Tatsächlich kann Linktausch positive Effekte bei relativ geringem Risiko bringen, doch aufgepasst: Google arbeitet auch an diesem Punkt.

Social Media Links in Zukunft immer wichtiger

Zum Abschluss noch ein kleiner Ausflug in die Welt von Facebook und Co. Laut der eigenen Firmenphilosophie möchte Google den Internetnutzern die bestmögliche Benutzererfahrung bieten. Dazu gehört, dass eine Sucheingabe nur wirklich inhaltsstarke, thematisch passende Ergebnisse zur Folge haben soll.

Dabei spielt auch Social Media eine Rolle. Immer mehr Artikel werden nicht über Google verbreitet, sondern über Shares auf Facebook, Twitter oder Google+. Die Wertschätzung gegenüber sozialen Likes und Shares ist im letzten Jahr bereits gewaltig gestiegen, und man darf davon ausgehen, dass sich dieser Trend noch verstärken wird. Google spricht dabei von „Social Signals“.

Das macht Sinn, da Social Media Shares eigentlich genau Googles Idealbild entsprechen: Sie stammen von Lesern und richten sich an andere Leser, ein besseres Qualitätsmerkmal kann es kaum geben. Zudem sind Fake-Profile leichter zu identifizieren als Fake-Websites, die Authentizität der Weiterempfehlungen ist deswegen durchweg hoch.

Nicht ohne Grund haben sämtliche Blogs, Online-Magazine und Shops schon längst ihre eigenen Social Media Accounts; vor einigen Jahren tauchte der Begriff „Facebook Marketing“ sogar als eigene Disziplin auf. Die Präsenz in den sozialen Medien ist somit ein wichtiger Teil des Online Marketings, nicht zuletzt, da der organische Linkaufbau stark davon profitiert.

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