Product Listing Ads (PLA): Anzeige mit Produktinformationen

Google Shopping: Product Listing Ads (PLA) Das gebührenpflichtige Anzeigeformat Product Listing Ads (PLA), (Anzeigen mit Produktinformationen), löste Februar 2013 das kostenlose Google Shopping Search-Instrument ab.

In den USA wurde dieses bereits 2012 eingeführt, nun strukturiert Google sein Google Shopping Angebot in Deutschland, Japan, Großbritannien, Frankreich, Italien, der Niederlande, Australien, Spanien, der Schweiz, Brasilien, Russland und in der Tschechischen Republik um.

Als Konsequenz dieser Umwandelung existiert das Gratis-Traffic nicht mehr in diesem Format. Um Google Shopping weiterhin in Gebrauch nehmen zu können, kommen die Händler nicht umher, auf Klickbasis die PLA bei Google zu kaufen. Die Gewichtung für die Qualität der Suchergebnisse ist auf diesem Wege gestiegen. Durch die Schaltung des Produktbildes bietet sich die Chance eine qualitative große Reichweite zu erreichen. Eine kontinuierliche Kontrolle der Produkte und Cost-per-Click der PLA müssen durchgeführt werden um die Cost-per-Order und ROI-Ziele verwirklichen zu können.

Um in der organischen Suche mittig gelistet zu werden, mussten Händler ihre Produktdaten als CSV-Datei im Google Merchant Center eintragen. Eine gute Platzierung konnte dann generiert werden, wenn die Relevanz und die Optimierung des Datenfeeds dementsprechend gestaltet wurde. Die Händler konnten bis dahin jedoch die Erscheinung der Anzeige durch die Kostenlose-Basis nur in geringen Maßen beeinflussen. Diese Konditionen verfallen durch die neuen Richtlinien von Google. Rechts am Rand wurden die ersten PLA angezeigt, diese wurden über Cost-per-Click ausgesteuert. Zukünftig wird es nur noch diese gebührenpflichten Anzeigen geben.

In Anzeigenauktionen müssen sich nun PLA gewissermaßen wie banale Ad-Texte durchsetzen. Der Qualitätsfaktor des Klickgebots rückt in den Fokus für eine ansprechende Platzierung. Der Gebrauch von Keywords und Anzeigetexten fällt bei der Erstellung von PLA weg. Google hat sein eigenes System und entscheidet auf Grundlage der Produktinformationen, welches Produkt zu einer Suchanfrage passt. Der Betreiber muss die Produktinformationen über einen Daten-Feed im Merchant-Center hochladen. Google erstellt auf dieser Basis eine dynamische Anzeige, die unter Google Shopping aber auch auf der normalen Suchergebnisseite mit einer Bilddarstellung und dem Preis angezeigt werden. Es sind somit zwei Platzhalter für PLA vorgesehen, mit zwei bis fünf Produkten über der organischen Suche oder mit bis zu acht Produkten rechts über den Suchanzeigen. Dabei kann ein E-Shop mehrmals aufgelistet sein.

Google prüft vorab den für das Produkt aufgestellten CPC und die Qualität, bevor er eine Anzeige einblendet. Der CPC kann über das Google-AdWords-System eingestellt werden. Somit ist es erforderlich, das Google Merchant Center mit dem Google-AdWords zu verknüpfen um PLA-Kampagnen steuern zu können. Alle im Produkt-Feed aufgestellten Informationen werden durch Google durchleuchtet, um so die Suchanfrage bestmöglich erwidern zu können.

Die Integration von nicht korrekten Informationen des Produktdatenfeeds, führt zur Verletzung der Google Richtlinien und veranlasst Google zur Sperrung von Produkten eines Händlers bei Google Shopping. Des Weiteren müssen die Standardregeln für Grammatik und Rechtschreibung beachtet werden. Es dürfen keine unnötigen Satzzeichen, Symbole, Wiederholungen oder Großschreibung, Ausrufezeichen in dem Titel, nicht bedeutsame Keywords, sowie anstößige Ausdrücke genutzt werden.

AdWords-Attribute wie AdWords-redirect (AdWords-Weiterleitung), AdWords-labels (AdWords-Label) und AdWords-grouping (AdWords-Gruppierung) können dabei genutzt werden. Diese entsprechen keiner Produktinformation, sondern vielmehr einer Vervollständigung des Produkt-Feeds, um so die Steuerung der PLA zu verbessern und eine Erfolgsmessung möglich zu machen. Die AdWords-Weiterleitung ermöglicht die Erfolgsaufnahme für das Bild-Management, so können Trackinglinks deponiert werden.

Zuzügliche Konstellationseventualitäten lassen sich über AdWords-Label und –gruppierung im Feed hinterlegen. Diese können dann über Google AdWords bei der Auslegung der CPC-Gruppen herangezogen werden. Ein Produkt kann dabei mehr als einem Label zugeteilt sein, jedoch nur einer Gruppierung. Es ist von Bedeutung das Produktziel richtig zu definieren, so kann jedem Ziel eine CPC zugestellt werden. Nach der Erstellung des Datenfeeds muss dieses im Merchant Center hochgeladen werden. Dabei können alle Produkte oder nur eine Gruppe von Produkten hinzugefügt werden. Soll jedes Produkt im Feed ein CPC-Gebot erhalten, sollten alle Produkte hinzugefügt werden. So nehmen alle Produkte eines Feeds an der Auktion teil. Es empfiehlt sich eine kontinuierliche Aktualisierung.

Bei Preis- oder Produktänderungen sollten die Aktualisierungsabstände angepasst werden. Die über Google AdWords erstellten Kampagnen für die Anwendung des PLA müssen mit den Produktinformationen und dem Kampagnentyp für das Werbe-Suchnetzwerk eingestellt werden. Über ein Produktfilter können bedeutsame Produkte auf Kampagnenbasis ausgewählt werden.

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