Usability-Fehler: Tipps für eine bessere Usability

Usability-Fehler Verkauft sich das Produkt oder auch die Dienstleistung eines Unternehmens, so ist dieses förderlich für den Unternehmenserfolg. In Analogie zum Online-Handel wird das Produkt durch den Werbeauftritt ersetzt. Dies führt dazu, dass der Werbeauftritt in den Fokus rückt und als Erfolgsfaktor gilt. Das erste was ein Besucher auf einer Website feststellt, ist die Gebrauchstauglichkeit. Entspricht diese seinen Erwartungen und Wünschen nicht, so wird keine Interaktion getätigt und die Unternehmen erleiden einen finanziellen Misserfolg. Im Folgenden werden die zehn typischen Usability Fehler präsentiert, die maßgeblich für den Misserfolg sind.

Schlechte Lesbarkeit: Zu kleine Schrift und schlechte Kontrastierung

Eine Website ist erst harmonisch, wenn ein Wechselspiel innerhalb der Schrift und der Bildern gegeben ist. Diese Argumentation wird oft verwendet wenn es darum geht, kleine Schriften zu verwenden, um mehr Platz für Bilder zu schaffen. Die meisten Internetnutzer suchen aber mehr nach Informationen. Dies ist aber nicht realisierbar, wenn die Schrift nicht leserlich ist. Eine große Schrift hat nicht nur die Lesbarkeit der Webseiten zum Vorteil, sondern der Betreiber muss sich durch die größere Schrift auch kürzer fassen.

Ostereierlinks: Kein farblicher Unterschied des angeklickten Links

Links ermöglichen es innerhalb einer Webseite die Nutzer schnell zu einem Produkt oder einer Information zu leiten. Es ist dabei kein Muss die Links blau untermalt zu präsentieren. Nach Jacob Nielsen genügt es, einen Link als solchen, vom äußeren Eindruck her erkennbar zu machen. Sind die Links für den Sucher erst durch das Überfahren mit dem Mauszeiger über die Seite und somit nur durch das Absuchen der Seite erkennbar, nennt man diese Links Ostereierlinks.

Flash-Sites: Webseiten als Farbfernsehwerbungsersatz

Das Finden von Flash-Sites im Web stellt ein Problem dar. Sie werden oft als Farbfernseh-Werbungsersatz verwendet. Ist der Flash-Player nicht als Plug-in in de Grundausstattung des Browsers, so ist der Nutzer gezwungen es sich herunterzuladen um die Seite richtig laden zu können.

Texte/Content: trockene Beschreibungen und Werbesprüche

In den Formulierungen und Texten sollten die Kerninformationen über die Produkten stehen. Besucher nutzen gerade das Web zur Informationssuche.

Untaugliche Suchfunktionen: Interne Suchfunktion findet Produkte nicht

Innerhalb der Websiteinternen Suchmaschinen werden Produkte oft gar nicht gefunden ungeachtet davon, ob die richtige Produktbezeichnung verwendet wird oder nicht. Ein weiteres Manko ist, dass irrelevante Begriffe angezeigt werden bei einer eindeutigen Suche.

Fehlende Filterfunktionen: Kunde kann Produktergebnisse nicht filtern

Es besteht nicht die Möglichkeit, die Listen des Systems nach verschiedenen Kriterien zu filtern. So wird es dem Nutzer erschwert nach Suchbegriffen oder Eigenschaften zu filtern.

Formularterrorismus: Pflichtfelder und nicht-dynamische Formulare

Pflichtfelder, die eigentlich nicht von Nöten sind wirken lästig und warnend für den Nutzer. Dem Nutzer wird dadurch das Gefühl vermittelt, dass die Unternehmen nur an seinen Daten interessiert sind. Formulare sollten daher nur genutzt werden, wenn die Datenaufnahme nicht anders realisierbar ist. Dabei sollten sie möglichst dynamisch arbeiten. Bei Privatpersonen sollten keine Unternehmensdaten abgefragt werden. Die Eingabefelder sollten eindeutig benannt sein und bei Bedarf weitere Informationen zu den Feldern eingeblendet werden können.

Fehlende Kontaktdaten: Telefonnummer und Firmenadresse

Da es in Deutschland eine Impressums-Pflicht gibt, sind die Daten des Unternehmens immer bei längerer Suche zu finden. Es ist jedoch sinnvoller die Kontaktdaten nicht nur über das Impressum zu präsentieren, sondern direkt auf der Startseite, dies wirkt vertrauenerweckend.

Starre Layouts: Layouts mit fester Auflösung und fixierte Seitenbreite

Mit einer festen Auflösung (800 Pixel Breite) erstellte Layouts wirken durch die breiten weißen Ränder oft unschön insbesondere bei Monitoren mit höherer Auflösung. Ausgedruckte Webseiten werden dann hier zum lästigen Problem, da aufgrund der programmierten Seitenbreite der rechte Rand nicht mit gedruckt wird.

Nicht vergrößerbare Bilder: Bilder als Haptik-Ersatz

Im Web stellen Bilder für den Besucher einen Haptik-Ersatz dar. Da er die Produkte nicht anfassen kann, sollte drauf geachtet werden, dass die Produkte sich leicht mit einer guten Auflösung vergrößern lassen. Bilder sollten nach einem Klick nicht in derselben Größe angezeigt werden.

Wer sind wir?

Die omedia24 GmbH ist eine erfahrene und zertifizierte Online Marketing Agentur aus München mit langjähriger Erfahrung und tiefreichendem Wissen hinsichtlich Webseiten-Testing und Usability. Haben Sie Fragen zu Usability-Fehlern, dann kontaktieren Sie uns. Das Team der omedia24 steht Ihnen Beratend zur Seite.

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