Conversion-Steigerung durch optimalen Warenkorb

Conversion-Steigerung Von der Suche eines Produktes über das Finden desselben bis hin zur finalen Aktion, der verbindlichen Bestellaufgabe, ist es zwar nicht immer ein langer Weg, doch wird dieser in manchen Fällen für den User unnötig erschwert.

Dabei spielt nachgelagert auch die Attraktivität und Usability des Warenkorbs eine mitunter entscheidende Rolle, da einige Kunden den Bestellprozess kurz vor der Ziellinie abbrechen, worunter die Conversion spürbar leidet.

Doch gibt es verhältnismäßig einfache und praktikable Lösungen, die einen Bestellabbruch weitestgehend verhindern können.

1. Das Kundenkonto

Kunden sollte der Anreiz geschaffen werden, einen Account unkompliziert einzurichten. Diese Anregung kann durch einen Neukunden-Rabatt oder einen kostenlosen Versand bei der ersten Bestellung geschaffen werden. Zurückhaltenden Usern, die mit Ihren persönlichen Daten sehr vorsichtig umgehen, sollte jedoch daneben die Möglichkeit offeriert werden, eine „Gastbestellung“ als vertrauensbildende Maßnahme aufgeben zu können.

2. Die Versandkosten

Je nach Firmenpolitik und der damit verbundenen Mischkalkulation sind manche Online-Shop-Betreiber dazu gezwungen, Versandkosten zu berechnen. Wenn dies der Fall ist, gilt es darauf zu achten, Versandkosten möglichst bald und klar erkennbar auszuweisen, damit der Kunde am Ende des Bestellprozesses nicht überrascht wird und die Aktion deswegen abbricht. Arbeiten Online-Shops mit einem Mindestbestellwert, der die Versandkosten auflöst, kann damit erreicht werden, das mehr bestellt wird, als ursprünglich gewollt, wobei dadurch aber auch die Retouren-Quote steigen kann. Eine Präferenz: Zeitlich befristete Aktionen (z.B. via Social Media) in denen ein kostenloser Versand angeboten wird.

3. Die Produktinformationen

Unzureichende Produktinformationen können ebenfalls zu einem Bestellabbruch führen. Betrachtet der Kunde den Warenkorb, kommt es darauf an, ihm noch einmal anschaulich (mit Produktfoto und der dazugehörigen Beschreibung) vor Augen zu führen, welchen Kauf er gleich tätigen wird. Auch ein schwammig formulierter Liefertermin ist zu vermeiden.

4. Die Bestellschritte

Je weniger Schritte bei einem Kaufprozess vonnöten sind, umso schneller wähnt sich der Kunde an seinem Ziel. Der Vorteil einer Online-Bestellung ist nun mal die Geschwindigkeit und diese sollte nicht unter einem überflüssig langen Kaufprozess leiden. Testkäufe externer, aber dem Unternehmen angebundener Kunden, zeigen auf, wo Optimierungsbedarf besteht.

5. Die Zahlungsmöglichkeiten

Jeder User hat bevorzugte Zahlungsarten. Findet der User also nicht die ihm genehme, kann es zu einem Bestellabbruch kommen. Zu den gängigen Zahlungsarten zählen neben Zahlung per Rechnung, Lastschrifteinzug und Überweisung auch Kreditkarten sowie Online-Payment (z.B. PayPal). Eine Herausstellung der möglichen Zahlungsoptionen mittels Logos schafft von Anfang an Klarheit. Wer dabei keine Abstriche macht, verhindert den Verlust einer Bestellung.

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